Projektpräsentation der Auszubildenden von der Firma Fischer

Aktiv etwas mit anderen machen, gemeinsam spielen und sich bewegen, das macht jedem Menschen Spaß. Sich gemeinsam mit guten Freunden bewegen und wahrnehmen versetzt uns in gute Laune. Egal ob an der frischen Luft, im Wasser oder in der Turnhalle: zusammen spielen und bewegen, das macht uns zu zufrieden und glücklichen Menschen.

In der Gemeinschaft mit anderen werden wir zu neuen Leistungen angespornt, dadurch bleibt unser Gehirn in Bewegung und unsere Bewegungsfähigkeit bleibt erhalten.

Das Gefühl etwas geschafft zu haben macht uns stolz und führt dazu, dass wir mit unserer Persönlichkeit zufrieden sind.

Jeder Mensch soll diese Dinge fühlen und erleben können. Jeder mit seinen ganz individuellen Möglichkeiten und Voraussetzungen. Deswegen ist uns als Schule wichtig, dass wir für alle Schülerinnen und Schüler Möglichkeiten zur „Aktivität und Teilhabe“ finden.

Damit dies gelingen kann, müssen wir manchmal Hürden und Barrieren überwinden. Dafür brauchen manche Schüler besondere Hilfsmittel: einen Elektro-Rolli oder eine Gehhilfe oder einen Netzschaltadapter für die Umfeld-Steuerung. Diese Hilfsmittel bekommen sie über ein Rezept von der Krankenkasse.

Doch für manche Teilhabesituationen gibt es noch kein passendes Hilfsmittel auf dem Markt. Da braucht es Menschen, die gute Ideen haben. Menschen, die sich in die Bedürfnisse unserer Schüler einfühlen können und Menschen, die über die nötigen handwerklichen und technischen Fähigkeiten verfügen um diese Ideen umzusetzen.

Menschen wie den Ausbilder Daniel Armbruster und seine Auszubildenden von der Firma Fischer.

Einen Vormittag lang haben sie manche unserer Schüler in der Bewegungslandschaft erlebt. An diesem Tag war in der Bewegungslandschaft das Thema „Bälle“ im Vordergrund. Die Fachlehrerin K, Frau Walz, hat erklärt, dass manche Schüler Unterstützung brauchen um mit anderen zusammen Ballspielen zu können.

Mit diesem Eindruck gingen die Verfahrensmechaniker, die sich momentan im ersten Lehrjahr befinden, in ihre Werkstatt.

Nach intensiver Planung folgte die Konstruktionsphase. Herausgekommen ist die geniale Ballwurfmaschine mit dem Namen „Ballerina Fischer“.

Wir möchten uns ganz herzlich bei Herrn Armbruster und seinen Auszubildenden Jason und Tim bedanken.

Ballerina

SBBZ für körperliche und motorische Entwicklung